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Reihe "Kirche und Gesellschaft"

11. Dezember 2018

Nr. 455 Hat die kirchliche Soziallehre von Karl Marx gelernt?
von Gerhard Kruip

 

Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx im Jahre 2018 fragt das neue Heft der Reihe „Kirche und Gesellschaft" nach möglichen Schnittstellen zwischen der kirchlichen Soziallehre und marxistischem Gedankengut. Dabei skizziert es zunächst den historischen Kontext des Sozialkatholizismus in Deutschland sowie die Hauptanliegen von Karl Marx, um dann dessen Rezeption in katholischer Sozialethik und päpstlicher Sozialverkündigung aufzuzeigen. Hierzu wird nicht nur auf die wichtigsten Sozialenzykliken rekurriert, sondern auch auf große Persönlichkeiten wie Wilhelm Emmanuel von Ketteler oder Franz Hitze. Das Heft gelangt zu dem Ergebnis, dass kirchliche Soziallehre und marxistische Gesellschaftsanalyse zwar manche Gemeinsamkeiten aufweisen, in vielen Fragen aber, so z.B. zur Lösung sozialer Konflikte, differieren.