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Dezember

Hat die kirchliche Soziallehre von Karl Marx gelernt?
von Gerhard Kruip

 

Das Heft kann zu den angegebenen Kosten bei der KSZ bezogen werden.

 

Zum Inhalt:

  1. Der historische Kontext des Sozialkatholizismus in Deutschland
  2. Die Hauptanliegen von Karl Marx
  3. Rezeptionsprozesse in katholischer Sozialethik und päpstlicher Sozialverkündigung
    3.1 Wilhelm Emmanuel von Kettler (1811-1877)
    3.2 Franz Hitze (1851-1921)
    3.3 Quadragesimo anno (1931)
    3.4 Laborem Exercens (1981)
    3.5 Papst Franziskus
  4. Abschließende Thesen

 

Der Verfasser:

Gerhard Kruip ist seit 2006 Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät im Fachbereich 01 (Katholische Theologie und Evangelische Theologie) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2011 gibt er die ET-Studies, die Zeitschrift der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie heraus. Er ist u. a. Berater der Kommission XIII (Caritas) der Deutschen Bischofskonferenz. Seit seiner Jugend in den 1970er Jahren war er fasziniert von Karl Marx, den er immer auch als kritische Instanz gegen den „real existierenden Sozialismus" betrachtete. Als wissenschaftlicher Assistent behandelte sein erstes Proseminar Texte von Marx. Mit den Jahren erkannte er freilich zunehmend, wie unrealistisch und auch gefährlich einige zentrale Gedanken von Marx sind und plädiert heute für eine Soziale und Ökologische Marktwirtschaft, die die beiden Adjektive „sozial" und „ökologisch" nicht nur als schmückende Beiworte betrachtet, sondern als ernst zu nehmende Kriterien für die Legitimität des Marktes.