Sie sind hier: Aktuelles der KSZ » Reihe "Kirche und Gesellschaft"

Reihe "Kirche und Gesellschaft"

23. Juni 2017

Nr. 441 Was hält Europa und den Westen zusammen?
von Elke Mack

 

Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit sowie populistische Ideologien sind in zahlreichen europäischen Ländern verbreitete Phänomene, die durch den Rechtsruck in den USA an Dynamik gewinnen. Mit großer Sorge fragen sich deshalb viele Zeitgenossen, ob die liberale Offenheit und der europäische Integrationsgedanke an ein Ende gelangt sind. Das neue Heft der Reihe „Kirche und Gesellschaft" greift diese Fragen aus sozialethischer Sicht auf und versucht, Ansätze zur Problemlösung zu finden. Es erinnert daran, dass das Bekenntnis zu universalen Werten, das dem Zusammenrücken der Menschen in den westlichen Staaten zugrunde liegt, aus der Moraltradition des Christentums und der Aufklärung resultiert. Das Heft reflektiert die Vielzahl der wirtschaftlichen und sozialen Gründe für die Abkehr vom kosmopolitischen Denken, wobei es schließlich Möglichkeiten zur Rückbesinnung auf kulturübergreifende Normen eruiert. Die Ausführungen schließen mit dem Appell an die Europäer, christlich grundierte Prinzipien wie Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität nicht nur auf sich selbst, sondern auf alle Völker der Erde zu beziehen.