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Band 9 der Reihe „Christliche Sozialethik im Diskurs“

Markus Vogt, Peter Schallenberg (Hg.)
Soziale Ungleichheiten. Von der empirischen Analyse zur gerechtigkeitsethischen Reflexion. Paderborn (Schöningh) 2017. 209 S.
ISBN 978-3-506-78582-4

 

Der Band ist zum Preis von 34,90 € über den Buchhandel erhältlich.

 

Zahlreiche Studien diagnostizieren weltweit wachsenden soziale Ungleichheiten. Andere sprechen von Erfolgen in der Überwindung der Differenzen. Wie aussagekräftig sind die jeweils zugrunde gelegten Parameter? Tendiert der Kapitalismus zu mehr finanzieller Ungleichheit, wie Thomas Piketty behauptet? Wie ist der Zusammenhang zwischen Ungleichheit und sozialer Exklusion in verschiedenen Kontexten von Armut und Reichtum näher zu bestimmen? Was ergibt sich daraus für den normativen Stellenwert der Gleichheit?
Vor dem Hintergrund dieser Debatten setzt sich das Buch sowohl mit Modellen, Ergebnissen und Bewertungen der empirischen Gerechtigkeitsforschung als auch mit philosophisch-konzeptionellen Fragen des Verhältnisses von Gleichheit und Gerechtigkeit auseinander. Einen dritten Schwerpunkt bilden Konkretionen in unterschiedlichen Handlungskontexten wie Erbschaftssteuer, globale Armut, Klimawandel oder Gesundheitsversorgung und Eurokrise.

 

Die Herausgeber:

Markus Vogt, Dr. theol., ist seit 2007 Ordinarius für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

Peter Schallenberg, Msgr. Dr. theol., ist seit 2008 Professor für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn und seit 2010 Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach.