Sie sind hier: Schriften » Christliche Sozialethik in Quellentexten » Band 1 der Reihe „Christliche Sozialethik in Quellentexten“

Band 1 der Reihe „Christliche Sozialethik in Quellentexten“

Heinrich Hahn

Heinrich Hahn: Die christliche Liebe in der katholischen Kirche. Hrsg. von Johannes Bündgens und Arnd Küppers. Paderborn (Schöningh) 2014.
ISBN 978-3-506-77877-2

 

 

Der Band kann zum Preis von 49,90 € über den Buchhandel oder beim Verlag bestellt werden.

 

Der Gründer des Missionswerks gibt in einem bisher unveröffentlichten Werk Rechenschaft über seine religiöse Gedankenwelt. Eine originelle Quelle zu den Anfängen der Missionsbewegung im 19. Jahrhundert.

Was sich eine Generation später zur "katholischen Soziallehre" entwickelte, das war um die Mitte des 19. Jahrhunderts noch die Debatte um die christliche Liebe und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. In Aachen, der ersten Industriestadt Deutschlands, war man früh auf die sozialen Themen aufmerksam geworden. Hauptexponent des hiesigen sozialen Katholizismus war der Arzt Heinrich Hahn, auf den u.a. das Missionswerk missio zurückgeht. Er erschließt uns sein religiöses Denken und die Motive seines Handelns und gibt Einblicke in die überraschend engen Zusammenhänge zwischen karitativem, missionarischem und politischem Engagement der Katholiken im preußischen Rheinland.

 

 

 

Der Autor:
Heinrich Hahn, Dr. med. (1800-82), war Arzt, Lokalpolitiker, Mitglied des Landtages und Gründer des Missionswerkes.

 

Die Herausgeber:
Johannes Bündgens, Dr. theol., ist Weihbischof im Bistum Aachen und Vizepostulator im Seligsprechungsprozess für Heinrich Hahn.

 

Arnd Küppers, Dr. theol., ist Stellvertretender Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach.